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Die ehemals im Medizinhistorischen Institut zu besichtigende Skelettsammlung (u.a. mit dem "Elefanten von Murten", der - mit einem amerikanischen Wanderzirkus unterwegs - 1866 in Murten mit einer Kanone erschossen wurde), wurde im November 2002 dem Naturhistorischen Museum Bern übergeben und wird ab 28. April 2005 in einer neuen Dauerausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.
Medizinhistorischer Teil mit Instrumenten, Geräten und weiteren Objekten zur Geschichte der Medizin (Mikroskopie, Medizinische Diagnostik, Chirurgie, Medizin in Bern); Chirurgische Instrumente und Dokumente des Berner Chirurgen und Nobelpreisträgers Theodor Kocher (1841-1917); Skelett der von Albrecht Haller 1735 präparierten, an der Brust zusammengewachsenen ("siamesischen") Zwillinge.
Ausstellung zur Geschichte der Brille aus den Beständen der Sammlung Prof. Otto Hallauer (1866-1948).
Zugänglich während den Öffnungszeiten der Bibliothek.
Die Sammlung historischer Brillen des Basler Augenarztes Prof. Otto Hallauer (1866-1948) wurde 1963 von dessen Sohn, Prof. Curt Hallauer (1900-1994), Professor der Hygiene und Bakteriologie an der Universität Bern, dem Gründer des Medizinhistorischen Instituts, Prof. Erich Hintzsche, geschenkt.
Der bedeutende Bestand der rund 1000 Brillen und zugehörigen Objekten sowie die umfangreiche Dokumentation wurde durch mehrere auswärtige Ausstellungen und vor allem durch das Standardwerk von W. Poulet, Atlas zur Geschichte der Brille mit Einschluss der Contactlinse, und Kunst und Brille durch fünf Jahrhunderte, Bonn, Wayenborgh, 1978, bekannt.
Eine repräsentative Auswahl aus der Sammlung wurde 1997 durch die Herren Optiker Paul Loeliger und André Pittet, unterstützt von ihrer Kollegin Frau Margret Schmitt, neu ausgestellt.
Seit 1999 sind sämtliche Objekte in einer Datenbank erfasst und digital fotografiert.
Zur Geschichte der Brille (mit Illustrationen aus der Sammlung Hallauer)
Die institutseigene Sammlung von rund 100 Mikroskopen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert wurde von den dipl. Zahnärzten Stefan Janssen und Kaspar Oberli im Rahmen ihrer Dissertation in einer Datenbank erfasst, digital photographiert und bearbeitet.
Stefan Janssen, Kaspar Oberli: Die Mikroskopsammlung des Medizinhistorischen Instituts der Universität
Bern – Katalog und Würdigung. Diss. med. Bern, 2004. 130 S., ill.
Objekte aus nahezu allen Bereichen der Medizin, aus Wissenschaft, Praxis, Spital, Labor, Pflege usw.
Das Institut bearbeitet seit 2009 im Auftrag die Museale Sammlung der Inselspitalstiftung.